Der Däuber᾿s Hof in Jungholzhausen wird derzeit von vier Generationen bewirtschaftet und mit Leben gefüllt.

Die Eckdaten unseres Hofes sind:

  • ca. 5.000 Legehennen
  • ca. 45 ha Ackerland
  • Familienbetrieb seit 1737
  • Bioland-Mitglied seit 1987

Wir arbeiten im Kreislauf der Natur, um die Umwelt für unsere Kinder zu erhalten. Dabei soll unser Betrieb nicht nur unsere Lebensgrundlage sein, sondern will auch auf das Wohlergehen und die Gesundheit unserer Tiere achten, auf denen eine langfristig erfolgreiche Betriebsführung beruht.

AKTUELLER HINWEIS

Keine Verwendung des Insektenvernichtungsmittels Fipronil auf dem Däuber's Hof

(Kundenmitteilung als PDF lesen)

Unsere Legehennen leben in Ställen, die jeweils in einen großen Warmbereich und einen überdachten Allwetterauslauf aufgeteilt sind.

Im Warmbereich können unsere Hühner, die ja eigentlich Baumtiere sind, zwischen den Sitzstangen klettern, dort fressen und trinken. Außerdem befinden sich hier auch ihre Legenester.

Im Allwetterauslauf können die Hühner sich sonnen und im Sand baden, um ihr Federkleid zu pflegen. Besonders gerne sind unsere Hühner auf ihrer großen Wiese unterwegs, auf der sie sich in natürlicher Umgebung frei bewegen. Unter Sträuchern und Streuobstbäumen finden sie Schatten und Schutz vor Greifvögeln.

Gefüttert werden unsere Tiere mit 100% Biofutter. Auf unserem Hof schroten wir ein vollwertiges und einzigartiges Futter aus Weizen, Hafer, Mais, Erbsen, Luzerne, gepressten Sonnenblumen, Leinsamen und Sesam sowie teilweise regionalem Sojaschrot. Die Feldfrüchte unseres Hofes sind so angepasst, dass wir möglichst viele Futterzutaten von unseren Feldern ernten können. Wir garantieren Ihnen dauerhaft höchste Qualität, die man schmeckt!

Dafür achten wir unter anderem auf:

  • artgerechte Tierhaltung mit viel Platz und Grün-Auslauf
  • 100% biologisches Futter mit hohem Anteil aus eigenem Anbau
  • keine künstliche Dotterfärbung
  • gesunde Tiere durch gutes Management und falls nötig natürliche Heilmittel
  • organisch biologischen Ackerbau, mit Verzicht auf synthetische Dünge- und Spritzmittel
  • Umweltschutz auch durch den Einsatz erneuerbarer Energien

Der andere Weg - Unser Mobilstall

Der andere Weg sieht für das auf dem Däuber‘s Hof auf die Legehennenhaltung neu angewandte „alte“ BIO-Prinzip eine möglichst gute Lebensleistung eines Tieres zu erreichen. Damit umgehen wir die Praxis, gute Hennen nach einem Jahr auszusortieren und schlachten zu lassen, wie es in der Legehennenhaltung, ob konventionell oder biologisch, üblich ist. Ein Teil der Hennen aus den größeren Festställen können ein halbes Jahr länger leben und grüne Wiese, Sonne und bestes Däuber‘s Hof 100%-Bio-Futter genießen.

Um sich in die ganze Thematik einzudenken beschreiben wir kurz das Vorgehen:

Die bisherige Praxis

Bei der Erzeugung von Kücken schlüpfen zu ca. 50% auch männliche Kücken aus den Bruteiern. Diese wurden lange Jahre nach dem Schlupf aussortiert, getötet und z.B. auch als Futter für Falknereien oder Zoos weiter verwendet. Die weiblichen Kücken werden über 18 bis 19 Wochen aufgezogen und dann an die Legehennenbetriebe weiterverkauft, so dass die Hennen hier im Normalfall für ein Jahr Eier erzeugen. Die Nutzung der Hennen für ein Jahr ist dem geschuldet, dass zu Weihnachten und Ostern viele Eier benötigt werden und hier die Produktionsleistung der Herde ein Maximum annehmen sollte, während im Sommer die Eier nicht so stark gefragt sind.

Nach einem Jahr ist der wirtschaftliche Nutzen einer Legehennenherde so geschwunden, dass die sonstigen Fixkosten eines Legehennenstalles nicht getragen werden. Dies führt dazu, dass spätestens nach ca. 12 Monaten Legezeit die Hennen zum Schlachter gehen.
Man kann die Einstallung einer Legehennenherde also nicht beliebig im Jahr verschieben. Nach dem Nutzungsjahr werden die Legehennen als Suppenhühner verarbeitet – bei Bio-Suppenhühner ein Teil für Babynahrung oder andere Fertigprodukte.

Die Wunschvorstellung der Verbraucher

Die aktuelle Vision des Verbrauchers, dass die männlichen Kücken nicht als Eintageskücken sterben sollen, führt dazu, dass diese in der biologischen Aufzucht zwischen zehn und 18 Wochen leben dürfen, bevor sie getötet werden.

Dies stellt die Frage in den Raum, wann ein Leben gut war oder ausreichend lange. Reicht diese Zeit für ein gutes Gewissen des Verbrauchers, oder haben sich dann nur die süßen gelben Flauschefedern verwachsen und dann ist es egal?

Die gemästeten Hähne setzen im Vergleich zu Masthähnchen sehr langsam und sehr wenig Fleisch an, so dass diese nur als verarbeitetes Geflügelfleisch in den Handel kommen. Denn leider sind viele Verbraucher nicht bereit, einen Gockel mit wenig Brustfleisch zu konsumieren. Hierbei stehen die aufgezogen und geschlachteten Gockel in direkter Konkurrenz zum Fleisch der geschlachteten Suppenhühner.

Der andere Weg

Durch das längere Nutzen der Hennen vermeiden wir für diesen Teil unserer Legehennen den Neukauf von Junghennen, so dass damit automatisch keinerlei Kücken erzeugt werden müssen und damit auch keine Hahnenkücken getötet werden müssen.

Seit Mai 2017 haben wir einen mobilen Hühnerstall, der mit drei Achsen sehr mobil ist und deshalb in kurzen Zeiträumen leicht auf eine benachbarte Standfläche verstellt werden kann. Hier können Hennen, die im großen Stall schon ein Jahr bei uns waren, weiter leben und so ein längeres Leben genießen mit grüner Wiese, Sonne und Däuber‘s Hof-100%-Bio-Futter.

Durch die Umstallung in eine kleinere Stalleinheit können wir den Stall wieder voll belegen. So kann die geringere Legeleistung ausgeglichen werden durch die volle Belegung, so dass die Fixkosten des Stalls getragen werden können.

Die längere Nutzung der Tiere erscheint uns die schonenste und ethisch am besten zu vertretende Methode zu sein mit den Ressourcen der Natur umzugehen.
Daneben ist es aber trotzdem wichtig, die Unabhängigkeit von Großkonzernen zu sichern und eine Zucht zu unterstützen, die eine Henne und Hahn für Biohaltung hervorbringen möchte. Dies unterstützen auch wir durch einen Zusatzbeitrag beim Kauf unserer Junghennen.

Beim Kauf unseres Mobilstalls sind wir über das Landwirtschaftsamt mit EU-Mitteln unterstützt worden:

"Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete (ELER): Erwerb eines mobilen Hühnerstalls für 1000 Legehennen.

Vorhaben des Maßnahmen- und Entwicklungsplans Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014-2020 (MEPL III)."

Region Braunsbach:

Region Schwäbisch Hall:

Region Crailsheim:

  • EDEKA, Gerabronn
  • Hofladen Maaß, Herboldshausen
  • Hofladen Seibold, Satteldorf
  • Marktstand Grünerlei/Schlosser

Region Öhringen & Künzelsau:

Region Tauber:

Region Welzheim:

Verarbeiter:

Naturkosthändler:

In unserem Hofladen finden Sie unsere

  • Däuber's Hof-Eier
  • Nudeln
  • Kartoffeln
  • und Brot.

Außerdem führen wir in Bioqualität:

  • Milchprodukte
  • frisches Obst und Gemüse
  • Trockenprodukte wie Müsli, Getreide, Mehl, Backzutaten, Kaffee, Knabbereien, ...
  • und auf Bestellung auch unsere Suppenhühner.

Öffnungszeiten:

Dienstag und Mittwoch 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr

oder nach Vereinbarung

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Ansprechpartner:

Matthias Däuber

Jungholzhausen

Langenburger Str. 2

74542 Braunsbach

Tel: +49 (0)7906 8586

Fax: +49 (0)7906 892123

Mail:

Internet: www.daeubers-hof.de

Öffnungszeiten Hofladen:

Di. und Mi. 17.30 - 19.30 Uhr oder nach Vereinbarung.

Wir freuen uns auf einen Besuch von Ihnen. Gerne bieten wir für Interessierte Hofführungen nach telefonischer Vereinbarung an - sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen.

Jungholzhausen finden Sie

...von der A6 aus Richtung Westen:

Ausfahrt 42 - Kupferzell, dann auf der B19 nach links in Richtung Kupferzell/Künzelsau. Vor Kupferzell die L1036 nach rechts in Richtung Langenburg/Kupferzell. Durch Kupferzell weiter bis nach Döttingen. Nach Döttingen links die L1045 Richtung Künzelsau abbiegen. Nach etwa 400 Metern rechts der K2548 Richtung Jungholzhausen folgen. In Jungholzhausen finden Sie unseren Hof gleich am Ortseingang auf der rechten Seite.

...von der A6 aus Richtung Osten:

Ausfahrt 44 - Wolpertshausen, dann auf der L1037 nach links Richtung Künzelsau/Langenburg. Nach ca. 800 Metern der L1042 links Richtung Langenburg/Kupferzell durch die Dörfer Hörlebach, Obersteinach und Nesselbach folgen. Etwa 500 Meter nach Nesselbach der K2548 nach links in Richtung Jungholzhausen (folgen). Unser Hof befindet sich am Ortsende auf der linken Seite.

Eigentümer und Betreiber dieser Webseite:

Matthias Däuber, Jungholzhausen, Langenburger Str. 2, 74542 Braunsbach

Umsetzung 2017 durch sympARThisch Mediengestaltung mit Contao

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